Danke Mama
Mama vielleicht kommt ez jetzt zu spät...
Aber ich möchte kurz Danke sagen.
Danke dafür
das du keinen Hass für mich empfindest
trotz das ich die Familie verlassen habe!
Danke dafür das du mich
zu dem Menschen gemacht hast
der ich jetzt bin!
Ich liebe dich Mama
auch wenn ich nicht mehr da bin!
Aber du weißt
DER STOLZ VON PAPA WAR ZU GROß
UM MICH NOCH ZU BEHALTEN!
Ich weiß das du weinst Mama...
aber das brauchst du nicht...
Mir geht ez gut...
auch wenn du nicht weißt wo ich bin.
Bedenke Mama ez gibt ein Wiedersehn!
Ez te bir nakim Yade
Das ist für meine Mama
da ich sie nicht mehr sehn kann!!!
IXH LIEBE DICH EWIGLICH!
{ Zugesand im März´ 2010
von KuRDishe-Tränen }

Ich danke allen...
Ich danke allen,
die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen,
die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen,
die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
Danke.
{ Zugesand im Januar´ 2008
von Martina Pöhlmann }

„Habt Dank!“
Ein Kindergesang
Weiß, tief verschneit sind Hain und Häuser;
wie schneidend, pfeifend, heult der Wind.
„Schön, Eisblumenfenster“, sagt leis ein Kind.
„Ach so!“ ächzend, das Holz, im Kamine Feuer.
Und ein Fuchs schleicht sacht ums Haus,
er will so gern den Hühnerstall erspähen.
„Meine Sippe giert schon nach dem Schmaus,
weh mir, ein Hund - man lässt ihn raus!“.
„Du Rotschopf, der Hunger tut gewiss dir weh,
höre ich doch deine murmelnd Stimme“.
Eine Träne nässt der Kleinen Aug' und Sinne:
„Fang den Hasen, er hoppelt dort im Schnee“.
„Gar manchmal ich allein am Fenster sitz',
Mutter, Vater - oft drücken Pflicht und Zeit;
doch Liebe, Beachtung und Geborgenheit -
oh', eine ganze Welt in eurem Lächeln ist!“

(C) Reinhard Blohm - Brettin
{ Zugesand im September´ 2010
von Reinhard Blohm }