Die Ehefesseln
Zum halten der Liebe
gibt es viele Dinge,
als aüsseres Zeichen
zwei goldene Ringe!
Zum fesseln gibt's Ketten,
zum nähen gibt`s Nadeln,
zum binden sind da Kordel und Faden.
Draht, Nägel und Schrauben
zum sichern und klammern,
man kann es nicht glauben!
Aus Gummi gibt`s Ringe
und Tesa daneben,
auch Uhu eine Tube zum kleben!
Ein Schloss zum verschließen
und Mancherlei mehr.
Doch alles ist sinnlos,
denn höret mal her,
ewige Treue kann man nicht zwingen.
Glaube und Vertrauen
wird Haltbarkeit bringen.
{
Zugesand im März´ 2008 von Waltraud Vomberg }

Hintergangen...unendliche Traurigkeit!!!
Mein Herz ist zerissen,
ich fühle mich unendlich beschissen.
Ich könnte weinen in jeder Sekunde,
dort wo das Herz war,
nur noch eine riesengrosse Wunde.
Ich könnte schreien so laut es nur geht,
was soll ich nur tun, ist es zu spät?
Millionen Fragen kreisen im Kopf umher,
mein Körper ist wie Blei so schwer.
Im Magen liegt ein dicker Stein,
wird es nun für immer so sein?
Erniedrigt, gedemütigt und verletzt,
wirft mich aus der Bahn und hat alles zerfetzt.
Ist Liebe nur ein Wort...?
Oder gehe ich besser fort?
Ich hab den Glauben an ihn verloren,
war doch sowieso alles nur gelogen.
Er hintergeht mich seit langer Zeit,
das ist der Grund weshalb alles in mir schreit.
Schlampen anschauen hinter meinem Rücken,
das soll mich erzücken?
Er sagt es sei interessant neben mir,
ich glaube ich erfrier.
Er wollte mal etwas anderes sehen als nur mich,
das versetzt mir einen tiefen Stich.
Der Sinn einer Ehe eine andere ist...
das was er macht... hinterfotziger Mist.
Den Reiz an mir hat er verloren,
die ewige Liebe hat er mir geschworen.
Das alles passt nicht zusammen,
er ist wieder einmal zu weit gegangen.
Ich kann und will so nicht leben,
hab ihm einfach vielzuviel von mir gegeben.
Anscheinend war es nicht genug,
was kommt als nächstes, der Betrug?
Ich hätte alles für ihn gemacht,
hab es ihm oft gesagt.
Meine Vergangenheit war ihm bekannt,
habe alles genannt, doch es war ihm egal,
das ist es was ich an diesem Morgen sah.
Ich sehe so viele Bilder vor mir...
ich leide wie ein misshandeltes Tier.
Mein Vertrauen ist weg, tief sitzt der Schreck.
Unser kleiner Sohn mein ganzes Glück,
was soll ich nur tun, vor oder zurück?
Bin leer und ausgebrannt,
alles kaputt was uns verbandt.
das geschieht...wenn man blind vertraut... Diana
{
Zugesand im September´ 2009 von Diana }

3 Jahre schon...
3 jahre schon sind wir zusammen,
sind durch dick und dünn gegangen.
Du trugst mich auf Händen,
beschütztest mich vor fremden,
lass es nie mehr enden.
deine liebe ist mein leben,
willst du mir dein ja-wort geben?
Bitte nimm mich zur Frau für immer,
denn einen Mann wie dich finde ich nimmer,
lass uns für immer zusammen bleiben -
in guten wie in schlechten zeiten!
Ich werde dich Ehren,
es wird nur dich für mich geben,
bitte sag ja und dann schwöre ich hier:
MEIN HERZ GEHÖRT NUR DIR ♥
Für CHRISTIAN VOIGT mein stern!
ICH DANKE DIR
FÜR DIE SCHÖNSTE ZEIT MEINES LEBENS!!!!!
LASS UNS HEIRATEN
UND ALLE WEGE GEMEINSAM GEHEN....
{
Zugesand im Januar´ 2011 von Dunja Voigt "Zaubermaus" }
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Die Liebe
ich sah dich im freibad sitzen,
da hatte ich gleich ein lichtlein blitzen.
Ich setzte mich neben dich,
und sah in dein gesicht.
Du lächeltest mich an,
ich denke immer darann.
Dann sagtest du mir hallo,
ich war ja so froh.
Du nanntest dich selber sim,
da war gleich meine hoffnung drin.
Du wolltest mich wieder sehen,
wolltest gleich danach mit mir gehn´.
Plötzlich war ich schwanger,
und du mein handlanger.
Du wolltest mich heiraten,
mit unserem kleinen braten.
Da sagte ich jawohl,
drum trunken wir zum wohl.
{ Zugesand im Juni´ 2008 von Sabrina }

Grundlos davon
Es war einmal ein schöner, junger Mann,
der zog ins weite Land,
um die Frau fürs Leben zu finden.
Da traf er in einem kleinen,
verschlafenen Städtchen
ein bildhübsches, angesehenes
und wohlhabendes Fräulein.
Sie hatte das schönste Gesicht,
das er je gesehen hatte.
Nachdem die beiden
einige schöne Wochen
miteinander verbracht hatten,
war sich der junge Mann sicher:
Sie ist reich, sie ist schön
und sie hat noch dazu
die schönste Kutsche weit und breit.
Bessere Gründe, jemanden zu heiraten,
wird es wohl nur schwerlich geben,
dachte er bei sich
und hielt um ihre Hand an.
Die beiden heirateten
und waren glücklich miteinander
bis zu dem Zeitpunkt,
als sie bei einem Kutschenunfall
ihre Schönheit, die Kutsche
und ihr gesamtes Hab und Gut verlor.
Dann verließ er sie.
{
Zugesand im Januar´ 2008 von Martina Pöhlmann }

Des Weibes 'Stelldichein'
(Geschrieben von R. B., auf Wunsch einer Dame)
Wie hell höre ich das ferne Läuten,
samtig Stimme, du riefest mich heute an.
Du willst heute freudig mich erwarten,
im kleinen Cafe, dicht bei mir, gleich Nebenan.
Der kleine Raum ist schwach erleuchtet,
auf dem Tische dort liegt ein Blumenstrauß.
So lieblich Melodien drängen meine Füße;
ach' süßes Erwarten, es gibt nun kein Hinaus!
Du reichst mir eine duftend, blutigrote Rose,
ein warmes Lächeln nur im Angesicht.
Wie stumm ist oft des Alltags Stimme,
still dieses ewig Schöne: 'Ich liebe dich!'
Schöne Bilder, verborgen leise Wünsche
strömen in mein Herz, fluten meine Fantasie;
Erwartend deiner starken wissend Hände -
wie bebt mein Leib, wie zittern mir die Knie.
Der süße rote Wein ist längst getrunken,
„wollen wir gehen?“, Du schaust mich an;
„Komm Liebster, sieh' die Sterne funkeln -
Du mein vertrauter, langjähriger Ehemann!“

(C) Reinhard Blohm - Brettin
{
Zugesand im September´ 2010 von Reinhard Blohm }

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