Missbrauchs-Gedichte

Mit Jahre da ging es Los...

Mit Jahre da ging es Los,
jeden Tag da fragte ich mich bloß.
Wann hört es auf, wann merkt es einer?
Ich schrie so laut ich kann.
Niemand hört mich, niemand sieht mich,
Jeden Tag passierte es.
Du konntest es nicht lassen
NEIN Musstest immer weiter machen.
Du hattest mir gedroht, sage ich was,
so bin ich tot.
Ein Jahr lang so ging es Tag für Tag.
Voller Angst und Schmerzen.
Ging ich mit Ängstlichen Mut
zur meiner Mama auf den Schoß.
Ganz verweint und ganz leise.
erzählte ich die ganze scheisse.
Du hast mein Leben zerstört.
So kann ich niemand Gehörn.
Habe angst ein Freund zu haben,
denke er würde das Gleiche machen.
Stark bin ich geworden wäre mich,
bei jeder Kleinigkeit.
Doch innerlich da hab ich angst,
wenn mir ein Junge zu nahe kommt.
Ich hab es geschafft bin von dir los.
Verhaftet wurdest du bloß.
Verurteilt für lange Jahre.
Nun hab ich meine ruh von der Blage.

Hoffe so was passiert mir nie wieder.

{ Zugesand im September´ 2006 von Katja }

 

 

MEIN LEBEN

Ich sitze auf dem Bett,
zusammen gekrümmt,
wie ein Tuch!
Kommst an wie ein Fluch.
Und ich will das du mich loslässt,
mich nicht anfässt!
Ich hasse dich.
Hass ich mich???
Ich stelle mich wieder auf den Schmerz ein.
Und es tat wieder weh,
ich fühlte mich so kalt wie ein Stein.
Bitte lass mich allein!
Bitte küss mich nicht.
Eines Tages kamst du wieder
und ich zerkratzte dein Gesicht!
Du schlugst auf mich ein.
Alles kam raus:
Blut floss aus meinem Mund,
der Schmerz und der Pein.
Ich wollte nur allein sein.
Irgendwann hast du mich zu weit
in Die Ecke getrieben.
Ich hörte auf mich zu lieben.
Ich hörte auf zu träumen.
Ich verlor mich mit jedem Schmerz
den du mir angetan hast.
Doch ich habe bis heute nicht aufgegeben
zu kämpfen.
Denn
DAS IST MEIN LEBEN!

{ Zugesand im Januar´ 2007 von Engel B. }

 

Blutigen Tränen

Es trigger wirklich sehr stark bitte vorsichtig!
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
das Licht war gedämmt,
die Möbel warfen dunkle Schatten auf den grauen Teppich.
Du kamst mir näher, lächelnd mit einem ruhigen Blick.
Dieser Blick, voller Ruhe, Ruhe, beängstigende Ruhe,
Ruhe, eine leere Menge voller Unruhe.
NEIN, ich will das nicht! Sind meine einzigen Worte!
Nebenan Stimmen, laute Stimmen,
Stimmen die durch dein albernes Kichern
in den Hintergrund gestellt werden.
Du klangst wie ein kleines Kind
das gerade einen Lolli stibitzt hatte
und nun schelmisch daran lutscht.
Ich zittere, ich schwitze,
flehe innerlich du würdest doch gehen,
doch du bleibst - nein schlimmer, du kommst immer näher.
Beugst dich vor, streichst
mit deinen schmutzigen Fingern über meine Lippen
"Psst, sei ruhig mein Kind"
Ich schrie, schrie so laut ich konnte,
aber es kam kein Ton aus mir heraus.
Nebenan ein lautes Gespräch ich weiß nicht wer,
warum gehst du du nicht zu ihnen rüber?
Gib mir doch diesen einen Moment, in dem du weg bist,
gib mir nur diesen Moment um meine Ruhe zu finden.
Gib ihn mir, gib ihn mir diesen einen
klitzekleinen Moment um dich und deinen Schmutz
für immer von mir zu wischen und hinauf -
weit weg von dir - in mein Glück zu schweben.
Aber du bleibst. NEIN, ich will das nicht!
Sind meine einzigen Worte!
Spüre deine Hand, diesen Schmutz, möchte ihn wegwischen.
- Zwecklos! Spüre deine Finger,
belangend meine kleinen Brüste.
Werde hysterisch,
atme schneller die angsterfüllte Luft aus mir heraus,
schlage um mich, erwische deine Lippen,
drücke so doll ich kann zu.
Höre dich fluchen, höre dich sagen:
"Warum hast du Angst, ICH bin es doch!"
Doch im nächsten Moment höre ich es, das klatschen -
den Aufprall deiner Handfläche auf meiner Wange.
Die Tränen kann ich schon lange nicht mehr zurück halten,
weine einfach immer mehr.
Vielleicht, habe ich Glück und ertrinke,
bevor noch mehr passiert, in meinen Tränen.
Ich will es nicht, HÖR AUF,
dies sind die einzigen Worte die ich raus bekomme.
Spüre deine Hand an meinem Hals,
spüre einen leichten Druck.
Deine andere Hand reißt grob mein Shirt und meinen BH weg.
Deine Finger lassen spielend rote Striemen
auf meinem Oberkörper zurück.
Dann nimmst du meine Hand, drückst sie auf deinen Bauch,
führst sie zu deiner offenen Hose,
lässt mich dein steifes Glied spüren.
Oh Gott ich ertrag das nicht, will weg,
versteh es doch NEIN NEIN NEIN ! Du hörst einfach weg ...
Ich könnte kotzen, kotzen durch den Schmutz
von dem ich umgeben bin und kotzen von deinem Anblick.
Kneife die Augen fest zu, denke mich an einen schönen Ort,
in ein Kornfeld, welches in des Mondeslicht getaucht ist
und ein lauer Sommerwind der mir durch die Haare streicht.
Abrupt werde ich aus dem Traum gerissen.
Es war der Ruck meiner Hose,
die DU mir keuchend vom Leib risst,
welcher mich in die wahre Situation zurück holte.
Scheiße, bitte, lass mich, bitte lass mich doch,
ICH WILL ES NICHT, bitte ...
Deine Hand drückt fester auf meinen Hals.
Tu es doch, ja tu es - erwürg mich!
Mach es doch, drück fester,
nur mache nicht dass was du vorhast weiter.
Und doch, tust du es nicht, erwürgst mich nicht ...!
Stattdessen spüre ich einen Schmerz,
einen Schmerz als dein Becken hart gegen meines traf.
Aber es war jedoch nicht der Schmerz meines Unterleibes
der mich zu ersticken drohte.
Es war mein Herz, zerbrochen durch deine kalte Art,
deine Lieblosigkeit, DEINEN HASS!
Und es war meine Seele,
gespalten von einem Blitz der sie durchzuckte,
und sie in ein tiefes Loch der Verzweiflung riss.
Bitte, ich flehe dich an, bitte lass mich los,
bitte lass mich los ... los ... los.
Höre meine eigenen Worte hart von dir abprallen
und zu mir zurück schallen. Tränen flossen,
du hast sie weggewischt mit den Worten:
"Nana, meine Kleine brauchst doch nicht traurig zu sein."
Alles in einer Tonart
die eine neue Welle Angst in mir auslöst, gefolgt von Panik.
Du beginnst zu stöhnen,
jedem deiner laute folgt im Takt ein harter Schlag,
ein Schlag auf meinem hilflos zitternden Körper.
Ein letztes mal noch stößt du zu,
stößt zu und lässt deine Hand noch einmal
mit voller Wucht an mir aufprallen.
Und dann, lässt du meinen Hals los,
gierig sauge ich die Luft in mich hinein.
Nun lächelst du mich wieder an, diesmal sehr zufrieden.
Ziehst mir meine Sachen wieder an, deckst mich zu.
Ich liege nur da, das Gesicht voller Tränen,
angstverzerrt und wutentbrannt.
Die letzten Worte die ich von dir höre:
"Ach kleines, eines Tages wirst du verstehen!"
dann drehtest du dich um und gingst leise zur Türe hinaus.
Ich liege geschockt in meinem Bett,
höre wie du ins Wohnzimmer gehst.
Unterhältst dich mit meinem Bruder,
als wäre nie etwas gewesen.
Ich kann nicht aufhören zu weinen.
Ich werde ewig weiter zittern müssen.
Ich kann nicht aufhören zu weinen.
Tränen voller Schmerz kullern meine Wangen hinab
und tropfen links und rechts in das Bett
in dem ich mich nie wieder entspannen kann.
Aber ich habe es nun verstanden,
wie du sagtest, "eines Tages".
Ja jetzt weiß ich es,
jetzt weiß ich was für ein Arsch du bist,
jetzt weiß ich WAS du GETAN HAST.
ICH HASSE DICH!
Hasse dich dafür, dass du mich zerstört hast,
hasse dich dafür, dass du mich zu dem gemacht hast
was ich nun bin. Ein nichts, ein erbärmliches Etwas,
ein Wesen das durchs Leben schleicht
wie ein geprügelter Hund.
Und ICH HASSE DICH dafür,
dass ich mich nie wieder sauber fühlen werde
und nie wieder jemanden wirklich vertrauen werde/kann.
ICH HASSE DICH ! ! !

*es tut weh*

{ Zugesand im Januar´ 2007 von Schnuffelmaui }

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Missbrauch

Abends wenn ich schlafen gehe,
tausend Ängste bei mir stehen.
Dann muss ich mich fragen
wird er es wieder wagen.
ich rufe Mutti hilf mir,
Papi tut mir weh,
doch sie will`s einfach nicht verstehen
und sagt mein Kind der schmerz wird bald vergehen
tränen rennen über mein Gesicht
der schmerz mir fast das herz zerbricht
ich möchte sterben
will nichts mehr hören nichts mehr sehn
wie soll das nur weiter gehen
Papi bitte das darf doch nicht sein
bitte bitte lass es sein
doch er macht weiter immer zu
gönnt mir einfach keine ruh
all mein bitten all mein flehen
bleibt ungehört im raume stehen
ich hör seine stimme wie er spricht
stell dich nicht so an und mach nicht so ein Gesicht,
das du mir hörig bist ist deine Pflicht.
ich kann nicht trinken kann nicht essen
ich kann den schmerz die Schmach einfach nicht vergessen
so geht es weiter tag ein und tag aus
er kommt abends von der arbeit nach haus
schleicht sich in mein Zimmer herein
legt seine Hand unter der decke auf mein Bein
dann geht es wieder los mit der Pein
ich schreie so laut ich kann
doch keiner hört mein schreien neben an
so ist mein schrei vom winde verweht
das kein Mensch mein schreien jemals versteht
doch einer sieht meine Qualen
kennt meinen schmerz
Gott im Himmel repariert mein gequelltes herz

Copyright by (C) merrlyn

{ Zugesand im April ´ 2005 von Merrlyn }

Schwarze Schimmer

Ich liege in meinem Zimmer,
um mich herum ein schwarzer Schimmer.
Ich weiß nicht wann es passierte.
Seit wann ich so bin...
Komme ich da wieder hin ?
Wo ich einst war ?

Ich spüre die Veränderung,
dich ich schon so lange durchlebe.
Sie nimmt zu viel Platz in meinem Körper ein.
Ich weiß, das ist nicht richtig.
Aber ich kann noch nicht einmal mehr schreien.

Ich bin stumm, vielleicht für immer.
Ich schließe die Augen,
lasse meinen Gedanken freien lauf.
Und wieder wache ich voller Angst auf.

Tränen die ich nicht mehr zurück halten kann,
rinnen über mein Gesicht.
Ich schließe abermals die Augen,
geblendet von alldem Licht.
Ich will es nicht sehen.

Licht bedeutet Leben.
Und danach werde ich wohl nie wieder streben.
Man hat mich zu doll verletzt als
Als das ich weiter leben kann.

Wohin mit meinem beschmutzten Körper,
der voller Spuren desjenigen sind.
Der mir das antut.
Weiß Er das Er mich kaputt macht ?

Nein, Er weiß es nicht. Er lacht !
Er lacht weil ich mich nicht wehre.
Wie auch ?
Ich bin schon zu schwach
Und Er hat über einen zu viel Macht !

Ich bin für Ihn wie ein Spielzeug,
Ein Spielzeug das Er nicht liebt
Und doch benutzt Er es !
Tag für Tag...
Früher konnte ich noch was sagen ,
wagen mich zu wehren.

Doch heute liege ich einfach nur da
Er kommt über mich.
Ich spüre seine Hände
Kalt wie Wände, berühren sie mich überall.
Seine Lippen küssen mich
Wenn ich mich doch nur wehren könnte...
Schon wieder beschmutzt,
Er meinen Körper gegen meinen Willen.

Ich halte es nicht mehr aus.
Ich will hier raus von alle dem
Ich will nicht mehr so leben...
Ich will weg von Ihm,
Weg aus meinem Zimmer,
Weg von diesem schwarzen Schimmer.

{ Eintrag im Forum - Januar´ 2006 von Anonymer User}

Bauch und Arm...

Bauch und Arm sind voller Blut...
denn so vieles ist nicht gut.
Bauch und Arm sind voller Narben...
Ich kann das einfach nicht ertragen.
Wenn sie mich nehmen...
Sie mich haben...
Und mich schlagen, schlagen, schlagen.
Wenn sie mich spüren...
Mich berühren...
Ihre Hände über meinen körper führen...
Muss ich es spüren, spüren, spüren.
Bauch und Arm sind voller Blut...
Denn so vieles ist nicht gut.
Bauch und Arm sind voller Narben...
Ich kann es einfach nicht ertragen.

{ Zugesand im Oktober´ 2006 von Laura }

Es ist Nacht...

Es ist Nacht.
Es ist dunkel.
Es ist verdammt kalt.
Ich schließe meine Augen,
er kommt wieder in mein Zimmer rein.
Wieder durchdringt mich der Pein.
Er ist so ein Schwein!
Ich hasse ihn so,
denn er missbraucht mich sogar im Bad.
Ich komme damit nicht klar.
Immer wieder der gleiche Schmerz.
Es tut so weh,
obwohl er es schon öfter mit mir gemacht hat.
Und als allererstes starb mein Herz.
Wieso hat er das gemacht?
Mit jeder Nacht bin ich hilfloser geworden
und er merkte es
und fühlte sich damit wie geborgen.
Es machte ihm Spaß mich zu quälen.
Ich habe immer wieder geweint,
wem sollte ich es erzählen?
Ich wollte schreien doch ich blieb stumm.
Immer dieselbe Frage: Warum?
Eines Tages konnte ich nicht mehr.
Ich fühlte mich so schmutzig und ausgenutzt.
Ich sollte eigentlich morgens in die Schule gehn,
doch ich blieb einsam am Bahnhof stehen.
Ich sah den Zug kommen......
meine Letzter Satz war:
Auf Wiedersehen!

{ Forumeintrag im Januar´ 2007 von Zarah }

Ihr Name ist Janine

ihre mutter war da,
doch er wartet bis sie schläft.
Die erfahrung hatte sie schon mit 14 gemacht
amrmes mädchen
sie wohnt im schlimmsten virtel von berlin
ihr mutter hing sich immer wieder
an die falschen männer
an geldlose, agresive penner
so wie auch ihr stiefvater wahr.
aber janine glaubte diesmal auch nicht was er sagte
"ich bin nicht mehr zu alt für dich"
und kurze zeit danach vergewaltigt er sie
es wird ihr alles zu viel
weil er es jede nacht wieder macht
er sagt
"du musst mir geben
was deine mutter mir nicht mehr geben kann"
und bald merkt sie das sie schwanger war.
sie war am ende, keiner darf es mitbekommen,
wie soll sie es hinbekommen?
wie soll sie ein kind bekommen?
eigentlich sind freunde ja für so was da
aber sie hatte keine,
dann bemerkt sie das die wehen anfangen
sie dachte "jetzt kommt das baby auf die welt"
sie lief in den keller
sie sollte ein gesunden kleinen jungen zur welt bringen
zwischen spinnenweben und kartongs
das baby auf dem schos
sie weiß nicht was sie machen soll
lachen??? oder weinen??
sie konnte sich nicht mal selbst vertrauen
sie legt ihr baby vor die kirche aus
angst vor schläge von ihre "eltern"
es ist janine vom vater entert
sie bereut es jede nacht
das sie ihr baby nicht mehr hat
sie war es leid weg zu rennen
ihr leben war für sie nicht mal ein cent wert
sie hatte kein ausweg mehr gesehen
sie ging zur brücke neben der kirche und sprang

ich hoffe das passiert keinen
es ist wirklich tragisch
aber ich glaube alle würden so denken
wie janine
und die geschichte ist wirklich wahr

{ Zugesand im Januar´ 2007 von Lisa }

 

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