Gedichte der Träume

Eines Nachts hatte ich einen Traum

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herren.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigenen und die meines Herren.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
daß in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

{ Zugesand im Januar´ 2008 von Martina Pöhlmann }

Träume süß

Ein Ende ohne Anfang

Ein Mädchen fing an
sich für den besten Freund
einer Freundin zu interessieren.
Doch das seltsame war,
das sie ihn nur von Erzählungen kannte.
Ein selbstgeschriebenes Lied von ihm,
hörte das Mädchen ziemlich oft.
dieses heißt "Ginex feat. Tony -
Ich zähl die Tage bis".
Doch es gelingte nie ihn kennen zu lernen.
(Nach einiger Zeit)
Das Mädchen war mit ihren Mädel's im Club,
und die eine Freundin
kam mit ihren Leuten später dazu.
Das Mädchen hatte nicht erwartet
das sie doch kam, und war enttäuscht
das ihr bester Freund nicht dabei war.
Sie hatte ihre Cousine dabei
die mit einem hübschen Kerl da stand,
noch jemand anderes.
Die Freundin wurde von dem anderen geküsst,
darauf packte das Mädchen ihm am Arm,
und wieß zurecht das sie einen Freund hatte.
Doch war es ihr Freund,
und der hübsche Kerl
war der beste Freund ihrer Freundin.
Die Freundin hatte sich,
sogar wegen des Mädchens gestritten,
denn sie hat das Mädchen verteigt,
doch der beste Freund
hielt gar nicht's mehr von dem Mädchen.
Das Mädchen hatte Schuldgefühle,
wegen des Streites,
und das sie einfach so blöd war
es bei der ersten Begegnung zu versauen.

{ Zugesand im April´ 2011 von Cät }

Träume süß

Träume

Geburt
der Träume
auf einer
Gedankeninsel.

Zur sphärischen Musik
umgeben
von blauen Lampion
und Faszination.

An der
Wirklichkeit
vorbei.

© Betti Fichtl

{ Zugesand im Mai´ 2011 von Betti Fichtl }

Traumreise

Ein dunkler gehauchter Kuss
führt mich in den Schlaf.
Auf die Reise,
eine Reise in eine andere Welt.
Die Traumwelt erwacht...
Die Nacht, die mich
mit ihrer Bitterkeit geküsst hat,
entführt mich in die Träume.
Träume in längst vergangene Zeiten.
Dunkle Schatten und Schmerzen erwachen in ihr.
Erinnerungen, gefangen
in den Mächten der Träume.
Auf die Reise,
du kannst ihr nicht davonlaufen!
Die Nacht geht mit den Träumen ihren Weg,
höchstens der Schmerz
der in der Erinnerung liegt,
lässt dich erwachen.
Träume sind der Spiegel der Seele!

{ Zugesand im April´ 2010 von Mondkind }

Träume süß

Ich träumte, ich hätte ein Interview

Ich träumte,
ich hätte ein Interview mit Gott
„Du möchtest also ein Gespräch mit mir?"
fragte Gott
„Wenn Du die Zeit hast", sagte ich.
Gott lächelte.
„Meine Zeit ist die Ewigkeit"
„Welche Fragen würdest Du mir gerne stellen?"
„Was erstaunt Dich am meisten an den Menschen?"
Gott antwortete....
„Dass sie der Kindheit überdrüssig werden.
Sich beeilen, erwachsen zu werden,
um sich dann danach zu sehnen,
wieder Kinder sein zu können."
„Dass sie um Geld zu verdienen
ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen
und dann ihr Geld ausgeben,
um wieder gesund zu werden."
„Dass sie durch die ängstlichen Blicke
in ihre Zukunft das Jetzt vergessen,
so dass sie weder in der Gegenwart,
noch in der Zukunft leben."
„Dass sie leben,
als würden sie niemals sterben,
um dann zu sterben,
als hätten sie nie gelebt."
Gott nahm meine Hand
und wir schwiegen gemeinsam eine Weile
Dann wollte ich wissen...
„Was möchtest Du, dass Deine Kinder lernen?"
Gott antwortete mit einem Lächeln.
„Dass man niemanden veranlassen kann,
jemanden zu lieben,
sondern zulassen darf, geliebt zu werden."
„Dass es nicht förderlich ist,
sich mit anderen zu vergleichen."
„Dass eine „reiche" Person nicht jemand ist,
der/die das meiste hat,
sondern vielleicht das wenigste braucht."
„Dass es nur einige Sekunden braucht,
einem Menschen tiefe Wunden zuzufügen,
jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen."
„Dass Vergebung
durch gelebtes Vergeben geschieht."
„Dass es Menschen gibt,
die sie tief und innig lieben,
jedoch nicht wissen,
wie sie ihre Gefühle ausdrücken können."
„Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können
und es unterschiedlich sehen."
„Dass es manchmal nicht genug ist,
Vergebung zu erhalten,
sondern sich selbst zu vergeben."
„Und dass ich hier bin......immer."

{ Zugesand im Januar´ 2008 von Martina Pöhlmann }

 

 

 

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