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Geschichten von euch!

Geschichten von Deus Absconditus: Klick !

Metall, was wie in Zeitlupe übereinander zu laufen schien. Eine kleine Druckwelle, gefolgt von einem herzlosen Knall war zu vernehmen. Ein Fleck an einem Baum. Ein purpurner Lauf, der sich seinen Weg zum Wasser bahnt, als sei er auf der Flucht. Dort angekommen breitet er sich aus und wird vom Eis festgehalten, als Zeugnis dessen, was als Lösung dienen sollte. Sämtliches Leben, war fort. Ob geflohen, ob genommen. Der Tod hatte seine kalte Hand ausgestreckt. Der Tod, ein anmutiges Antlitz verleihend, eine Isolation von allem, was ihn so belastet hatte. Eine Lösung für das Leben, das sich durch Kummer und Leid nicht als Freund erwiesen hatte. Er traf eine Wahl, eine endgültige. Warum hatte er so lange gezögert? Er hatte Angst! Angst vor dem, was sein würde, wenn er nicht mehr wäre. Aber er musste keine Angst haben, er wollte keine Angst haben, er hasste die Angst, sie war verantwortlich dafür, dass er sich immer wieder in Situationen anders verhielt als er es wollte. Die Angst musste weg und sie war weg. Er hatte sie vertrieben, er hatte gewonnen. Oft hatte er sich gefragt warum er leiden müsse. Er litt, aber er wollte nicht leiden. Er hasste das Leid. Es hatte die Schuld daran, dass er sich nicht so fühlte, wie er es wollte. Das Leid musste weg und es war weg. Alles war so schwer gewesen, ineinander verstrickt. Er wollte es einfach haben. Das Schwere musste weg. Das Schwere hing immer wie ein Gewicht an ihm.  Er hatte es einfach gemacht, das Schwere war Leicht. Er hatte gewonnen. Immerzu war er unfrei gewesen. Er wollte nicht unfrei sein. Er wollte frei sein. Er wollte machen können, was er wollte, sagen wonach ihm war, denken ohne gestört zu werden. Die Unfreiheit musste weg. Die Unfreiheit umgab ihn nicht länger. Er war frei. Seine Macht etwas zu ändern war nie ausreichend. Er war schwach. Wenn er etwas versuchte, sich etwas wünschte, arbeitete um es zu erreichen wurde er immer enttäuscht. Er war machtlos. Er wollte nur einmal die Macht haben um nicht machtlos zu sein. Und das einzige Mal in seinem Leben hatte er es geschafft. Es gab einen Moment in dem er keine Angst hatte, er kein Leid spürte, alles einfach und Er frei war. Als das rauchende, heiße Metall auf den frostdurchzogenen, harten Boden fiel, als sein Körper in sich zusammensackte und seine Umgebung so lautlos war, wie nie zuvor, war er das erste Mal zufrieden mit sich, mit der Welt und seiner Entscheidung sie zu verlassen. Am achten Tage beendete er die Schöpfung und sah, dass es gut war.

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